Somatic Yoga
Der Yoga, den ich lehre ist für alle Menschen geeignet, auch für Yoga-Anfängerinnen, Menschen mit Krebserfahrung oder anderen Krankheiten, die verschiedene Einschränkungen mit sich bringen. Die Yoga-Praxis soll Lust an der sanften Bewegung und Freude an den Atem- und Mediationsübungen vermitteln. So wie du bist und mit dem was dein Körper kann, bist du willkommen. Auch wenn man nicht mehr auf dem Boden auf einer Yogamatte üben kann, kann man Yoga auf dem Stuhl praktizieren.
Beim somatischen Yoga geht es nicht um Hochleistungssport, sondern um achtsame und sanfte Bewegung. Du musst nicht biegsam sein, wie eine Balletttänzerin. Die Asanas (Körperübungen im Yoga) können für jeden angepasst werden, so dass du dich wohlfühlst und dein Körper liebevoll gefordert, aber nicht überfordert wird.
Yoga ist viel mehr als nur Bewegung. Im Yoga spielen Atemübungen, Meditation und Tiefenentspannung eine ebenso große Rolle. Eigentlich steckt im Yoga eine ganze Lebensphilosophie, die uns gerade in der jetzigen Zeit und in schwierigen Lebenssituationen unterstützen kann. Also selbst wenn du gerade körperlich eingeschränkt bist, kannst du Yoga machen. Um ganz individuell auf deine Bedürfnisse und körperlichen Besonderheiten eingehen zu können, unterrichte ich Yoga fast nur in Einzelstunden. Auch in meinen psychotherapeutische Arbeit lasse ich vor allem Somatic Yoga gerne einfließen, wenn du dafür offen bist. Körper und Psyche hängen untrennbar miteinander zusammen. Was wir erleben verkörpern wir auch. Körperhaltung, Flexibilität, Schmerzen u.v.m. geben uns Einblick in unsere Psyche. So können wir auch über die Arbeit am Körper Einfluss nehmen auf unser psychisches Wohlbefinden.
Was unterscheidet Somatic Yoga von anderen Yogastilen?
Im somatischen Yoga geht es nicht um eine Form, die wir in bestimmter Art und Weise einzunehmen haben. Es gibt kein Richtig oder Falsch. Der Körper muss nicht in die Asana (Yogapose) gepresst werden, sondern der Körper bestimmt, wie und ob er in eine bestimmte Haltung gehen will. Es gibt kein Ziel, sondern nur den Weg.
Es geht nicht um Kraft oder Ausdauer. Es geht ums Spüren, Wahrnehmen, was der Körper will, wo er Spannungen hält, wo er bewegt werden will usw. Es geht um das Gefühl von Sicherheit, das wir unserem Körper und unserem Kopf signalisieren wollen. Es geht um die Beruhigung unseres Nervensystems, um das Lösen von Spannungen und Verhärtungen, um das Schaffen von Freiraum im Kopf und im Körper.
Wir laden die Langsamkeit ein, fließen sanft mit dem Atem durch die einfachen Bewegungen. Dadurch entsteht der meditative Charakter dieser Praxis, der uns entspannt und erdet. Der Hauptteil der Praxis findet im Sitzen und Liegen statt, so dass wir auch mit Einschränkungen, wenig Kraft oder Beweglichkeit üben können.
Im somatischen Yoga gehen wir vom Außen ins Innen, wir betrachten den Körper nicht von außen, vergleichen und korrigieren ihn. Nein, wir betrachten den Körper aus sich selbst heraus. Wir verbinden Kopf und Körper und begegnen uns selbst.
Für mich ist die somatische Körperarbeit oft der Beginn einer Reise. Sie eignet sich wunderbar ein erschüttertes und alarmiertes Nervensystem zu beruhigen. Sie hilft Spannungen aufzulösen, Schmerzen zu reduzieren, die Beweglichkeit zu erhöhen uvm.
Welchen Nutzen bringt (Somatic) Yoga?
- Steigert das Wohlbefinden und das Selbstwirksamkeitserleben
- Beruhigt das Nervensystem
- Regt das Lymph- und Immunsystems an
- Hilft, im Moment anzukommen, Entspannung und innere Balance zu finden
- Lindert Fatique, Schlafstörungen, Ängste, innere Unruhe uvm.
- Schafft einen wohltuenden Rahmen für Selbstreflexion und Selbstfürsorge
- Fördert die Beweglichkeit
- Fördert eine gesunde Atmung
- Baut Kraft und Ausdauer auf
- Lindert Schmerzen, die auf Fehlhaltungen, Verspannungen, verklebten Faszien usw. basieren
- Bietet mit der dahinter stehenden Philosophie Anregungen für eine gesunde Lebensweise
Yoga – Einzelstunden oder Onlinekurse
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